Die neue fremde Heimat. Deutsche und Polen 1945 und danach

9. - 11. Juni 2017

Seit 1944/45 erlebten viele Millionen Menschen östlich von Oder und Neiße Flucht und Vertreibung. Die Deutschen kamen in ein vom Krieg stark zerstörtes Land und wurden als Eindringlinge mit Misstrauen empfangen. Für die Polen waren die Westverschiebung und die Übernahme der deutschen Ostgebiete ein schwieriger Prozess der Aneignung und Neustrukturierung einer verwüsteten Region. Wir fragen, wie die Integration in den Besatzungszonen Deutschlands, aber auch in den sogenannten „wiedergewonnenen Gebieten“ Polens verlief. Es geht um Erfahrungen und Erinnerungen, eine Erinnerungskultur von Betroffenen, gewissermaßen eine Geschichte von unten.

Leitung: Prof. Dr. Hannelore Scholz-Lübbering und Dr. Christian Pletzing
Kosten: 120 € im EZ

Eine Veranstaltung der Academia Baltica
Veranstaltungsnummer: 9-17