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Aufgaben und Ziele der 2001 in Lübeck gegründeten Academia Baltica sind die Verständigung mit den östlichen Nachbarn Deutschlands, die Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit im Ostseeraum und in Ostmitteleuropa sowie die Vermittlung europäischer Geschichte und Kultur. Die Akademie ist eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit, ein Forum für Austausch und Begegnung von Wissenschaftlern, Vertretern von NGOs, Studierenden, Journalisten und allen, die an historisch-kultureller Arbeit in Mittel- und Osteuropa interessiert sind.

Die Academia Baltica veranstaltet Seminare, wissenschaftliche Tagungen, Kurse für Schüler und Studenten, Vorträge und Studienreisen. Von den Teilnehmern kommen bis zu einem Drittel aus den Staaten Ostmitteleuropas, an ihrer Spitze Polen, Russen, Tschechen, Litauer, Letten und Esten.

Die Themen der Akademiearbeit reichen von Politik und Wirtschaft, Literatur und Kunst über bi- und multinationale Colloquia zur jüngeren und jüngsten Geschichte bis hin zur internationalen Medienkooperation im Ostseeraum. Tagungsberichte und Monographien werden in der Schriftenreihe „Colloquia Baltica“ publiziert.

Träger der Akademie ist der gemeinnützige Verein Academia Baltica e.V. mit Sitz in Lübeck. Ihm gehören die Deutsche Auslandsgesellschaft in Lübeck, die Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Berlin, Hamburg und Kiel, die Deutsch-Baltische Gesellschaft, die Europa-Union Schleswig-Holstein, die Fachhochschule Lübeck, die Hansestadt Lübeck, das Thomas-Mann-Kulturzentrum in Nidden (Litauen) und der Verein zur Förderung der Academia Baltica an.

Die Arbeit der Academia Baltica hat international Anerkennung gefunden. Die lettische Staatspräsidentin Vaira Vīķe-Freiberga stellte 2006 fest: „Diese Bildungseinrichtung, die aus der Ostsee-Akademie in Travemünde hervorgegangen ist, hat sich vor allem um das Verhältnis zu den Nachbarländern im Ostseeraum verdient gemacht, besonders zu den baltischen Staaten, aber auch zu Polen und Russland.“

Seit 2011 bildet die Academia Baltica zusammen mit der Akademie Sankelmark und der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein das Akademiezentrum Sankelmark.

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