Galerie des Sehens: aktuelle Ausstellung

Zeche Zollverein - Industriemuseum

Die industrielle Revolution in Verbindung mit der sozialen Marktwirtschaft hat unsere Gesellschaft reich gemacht. Die Rohstoffförderung, Kohle und Eisen waren die Basis für die industrielle Produktion. Im Ruhrgebiet wurde Reichtum produziert. Im Wandel der Zeiten wurden Bergwerke unrentabel, weil der Markt sich am Preis orientiert. Zechen und Bergwerke wurden geschlossen. Heute stehen die Fördertürme und Anlagen in stiller Größe, erhalten als Industriemuseen in der ausgebeuteten Landschaft. Wir fotografieren diese Industriearchitektur, die Gebäude und deren Materialästhetik am Tage und bei farbig inszeniertem Kunstlicht. Verlassene Orte haben ihren eigenen Charme. Diese Stätten wurden durch eine herausragende Museumskultur neu belebt. Tauchen wir ein in die Welten der Industriekultur und der Kunst.

Dazu lädt Heinz Teufel mit den 14 Ausstellern ein.

Anmerkungen zur Bildgestaltung. Was unsere Sinne wahrnehmen, versuchen wir zu verstehen. In uns entsteht ein Eindruck. Mit der Kamera halten wir für einen Bruchteil in der Zeit die Welt an und bilden diese ab. Über diese fotografische Abbildung der Wirklichkeit hinaus interessiert mich die künstlerische Interpretation der gesehenen Welt. Ich erfinde durch kreative Bildgestaltung, durch das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, durch Bewegung und kreative Bildbearbeitung die Welt visuell wieder und wieder neu.

Die Ausstellung ist geöffnet:

Mo. - Fr. 8.00 - 17.00 Uhr

am Wochenende auf Anfrage

 

 

Die Galerie des Sehens

Die Galerie des Sehens in der Akademie präsentiert im vierteljährlichen Wechsel hochkarätige Foto-Ausstellungen. Kurator ist der international erfolgreiche Fotograf Heinz Teufel, der für die Ausstellungen herausragende Ergebnisse aus den Sankelmarker Foto-Workshops, den Workshops der Leica Akademie und Einzelausstellungen international renommierter Fotografen zusammenstellt. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind Begegnung und Bildung: Begegnung als visuelle Kommunikation durch Fotografie und Bildung als ästhetische Schule des Sehens.